Diskussion um Ladenschluss

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Veranstaltung Ladenschluss AfA_2v.l.n.r Thomas Eiskirch, Thomas Schäfer, Armin Jahl, Andre Brümmer, Reiner Kajewski

Bei der Diskussionsrunde der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) diskutierte man am vergangenen Mittwoch Möglichkeiten eines neuen Ladenschlussgesetzes in Nordrhein-Westfalen.
Thomas Eiskirch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion machte deutlich, dass im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den Grünen Einigkeit herrscht, dass man die Sonntagsöffnungzeiten neu regeln möchte. Jedoch ist mittlerweile auch eine Debatte entbrannt, die wöchentlichen Öffnungszeiten sowie die verkaufsoffenen Sonntage neu zu gestalten.

Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbands Westfalen Münsterland e.V. vertrat seinen Standpunkt, dass niemand lange Öffnungzeiten annehmen müsse. Jedoch sollte es den Geschäften überlassen bleiben, wie lange sie in der Woche und am Wochenende geöffnet haben sollten.
Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, vertreten durch Reiner Kajewski, machte klar, dass es dringend einer Neuregelung beim Ladenöffnungsgesetz bedarf. Aus Sicht der Gewerkschaft gehe es bei den Ladenöffnungzeiten nicht um Kundenfreundlichkeit, sondern die Interessen der ArbeitnehmerInnen stünden im Vordergrund und schlechtbezahlte Arbeit in den Abend- bzw. Nachtstunden müsse unterbunden werden.

Es bleibt ein spannendes Thema, welche sicherlich auch auf dem Landesparteitag der NRWSPD am 12. Mai intensiv diskutiert wird.

 
 

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